Der Major Case ist eingetreten und Sie suchen schnell nach Lösungen?

Vertrauen Sie unseren Forensic Services Spezialisten im Krisenmanagement mit internen und externen Ermittlungen - wertneutral und objektiv, kompetent, interdisziplinär und diskret.

Oder Sie wollen Ihr Unternehmen einfach nur auf den Major Case vorbereiten? Sprechen Sie uns an!

Wir entwickeln für Ihr Unternehmen ein maßgeschneidertes integriertes Sicherheitskonzept oder simulieren für Ihr Unternehmen ein definiertes Übszenario.

Der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung zur Strafbarkeit und Definition von Stalking und Stalkinghandlungen

1. Beharrliches Handeln im Sinne des § 238 setzt wiederholtes Tätigwerden voraus. Darüber hinaus ist erforderlich, dass der Täter aus Missachtung des entgegenstehenden Willens oder aus Gleichgültigkeit gegenüber den Wünschen des Opfers in der Absicht handelt, sich auch in Zukunft ent-sprechend zu verhalten. Eine in jedem Einzelfall Gültigkeit beanspru-chende, zur Begründung der Beharrlichkeit erforderliche (Mindest-) Anzahl von Angriffen des Täters kann nicht festgelegt werden.

2. Die Lebensgestaltung des Opfers wird schwerwiegend beeinträchtigt, wenn es zu einem Verhalten veranlasst wird, das es ohne Zutun des Tä-ters nicht gezeigt hätte und das zu gravierenden, ernst zu nehmenden Folgen führt, die über durchschnittliche, regelmäßig hinzunehmende Be-einträchtigungen der Lebensgestaltung erheblich und objektivierbar hi-nausgehen.

3. § 238 StGB ist kein Dauerdelikt. Einzelne Handlungen des Täters, die erst in ihrer Gesamtheit zu der erforderlichen Beeinträchtigung des Op-fers führen, werden jedoch zu einer tatbestandlichen Handlungseinheit zusammengefasst, wenn sie einen ausreichenden räumlichen und zeitli-chen Zusammenhang aufweisen und von einem fortbestehenden einheit-lichen Willen des Täters getragen sind.

Quelle: Der Bundesgerichtshof
Az. 3 StR 244/09
Link: Urteil im Volltext auf "Der Bundesgerichtshof"

Getaggt mit: Urteile, Rechtsprechung, Definition, Legaldefinition, Strafbarkeit, Stalking, Stalkinghandlungen, BGH, Bundesgerichtshof,

Nachrichten | Urteile

Anwohner schießt mit Luftgewehr überfliegende Drohne ab - Notstand

Im vorliegenden Fall hat ein Anwohner eine Drohne mit zwei Diabolo Geschossen aus einem Luftgewehr abgeschossen. Dem Anwohner war zum Zeitpunkt der Schüsse nicht bekannt, daß der Nachbar die Drohne vom anderen Grundstück aus steuerte und konnte dies auch glaubhaft darlegen.

Weiterlesen ...

EU Cybersecurity Act tritt am 27.06.2019 in Kraft

Bereits am 7.06.2019 wurde im Amtblatt der Europäischen Union der EU Cybersecurity Act veröffentlicht und tritt damit am 20ten Tag nach seiner Veröffentlichung in Kraft.

Weiterlesen ...

Das BAG zur vermuteten Pflichtverletzung und anschließender Verdachtskündigung

Leitsätze:

1. Der dringende Verdacht einer Pflichtverletzung kann eine ordentliche Kündigung aus Gründen in der Person des Arbeitnehmers iSv. § 1 Abs. 2 KSchG sozial rechtfertigen.

Weiterlesen ...
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen